Spots of Light – Lichter im Dunkeln: Frauen während des Holocaust

Ab dem 27. Januar, dem offiziellen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus und dem Jahrestag der Befreiung von Ausschwitz bis Mitte Februar besuchten zahlreiche Klassen und Lehrkräfte die Ausstellung „Spots of Light – Lichter im Dunkeln“. Diese Ausstellung wurde im Rahmen der Yad Vashem-Partnerschaft und in Kooperation der Hedwig-Dohm-Schule und der Alexander-Fleming-Schule ermöglicht und fand im Schulzentrum statt. Im Fokus standen Biografien ausgewählter, verfolgter Frauen während des Holocaust.

Direkt am Eingang bot ein großes Einführungsplakat einen allgemeinen Überblick über das Thema und die Besonderheiten dieser Ausstellung. Die Ausstellung selbst war in verschiedene Themenbereiche gegliedert, wozu insgesamt 30 informative Schautafeln zu Liebe, Mutterschaft, Sorge für Andere, Weiblichkeit, Widerstand und Rettung, Freundschaft, Glaube, Essen und Kunst auf Stellenwänden angebracht waren. Auf der Vorderseite wurden grundlegende Informationen zu den einzelnen Themen geboten und durch Text- oder Bildquellen zur Veranschaulichung bereichert. Auf der Rückseite konnte man dann Genaueres über einzelne Frauen erfahren, wie beispielsweise über ihren Lebensweg, ihre Erfahrungen und ihr Schicksal.

Zusätzlich hatten die Schülerinnen und Schüler der beiden Kunstkurse der elften Klassen des BG an der Hedwig-Dohm-Schule von Frau Mrosik kreative, bildhafte und teilweise auch interaktive Darstellungen in Koffern gestaltet, die zu den jeweiligen Themen passten und Eindruck hinterließen. Dadurch wurde die Ausstellung anschaulicher, persönlicher, facettenreich und sehr kreativ.

Darüber hinaus war der abgedunkelte Raum mit Lichterketten ausgestattet, was eine besondere Atmosphäre erzeugte. Außerdem wurde die Wichtigkeit der Frauen in einer Zeit, in der Männer das Sagen hatten, hervorgehoben und stellenweise deutlich gemacht, wie sehr Hilfsbereitschaft und Unterstützung Hoffnung bringen und Leben retten können.

Insgesamt hat die Ausstellung bei vielen Schülerinnen und Schülern großes Interesse geweckt und deutlich gemacht, dass diese Zeit niemals in Vergessenheit geraten darf.

Von Mariam Aibangbe und Luisa Deuscher, BG12-5