Vom Respekt vor dem tiefen Wasser bis zur Goldmedaille

Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut bedeutet, etwas trotzdem auszuprobieren. Genau das zeigt die Geschichte eines Lernenden, der seit einigen Jahren beim Schwimmverein Cannstatt 1898 e. V. trainiert.

Obwohl er anfangs großen Respekt vor tiefem Wasser hatte, entschied er sich für ein Probetraining. Eine befreundete Mitschülerin war bereits im Verein aktiv. Außerdem suchte er einen sportlichen Ausgleich zur Schule und später auch zur Ausbildung.

Inzwischen trainiert er zweimal pro Woche. Aus dem anfänglichen Ausprobieren entwickelte sich eine Sportart, die ihm viel Freude bereitet. Besonders wichtig ist ihm dabei die Gemeinschaft im Verein. Neben dem gemeinsamen Training gehören auch Wettkämpfe und gemeinsame Unternehmungen dazu.

Bei einem Wettkampf konnte er gleich mehrere Erfolge feiern. Über 100 Meter Brust gewann er Gold, über 200 Meter Freistil Silber und in der 4-mal-50-Meter-Staffel Bronze. Unteranderem im Team. Seine Teamkolleg:innen nahmen jeweils mindestens eine Medaille mit nach Hause.

Mit einem solchen Erfolg hatte er selbst nicht gerechnet. Umso größer war die Freude, als er bei der Siegerehrung ganz oben auf dem Podest Platz nehmen durfte.

Seine Botschaft an andere Schüler:innen ist klar: Niemand muss alles können. Entscheidend ist, neuen Erfahrungen eine Chance zu geben. Ein Probetraining kann helfen herauszufinden, ob eine Sportart zu einem passt. Auch Ängste lassen sich häufig nur überwinden, indem man sich ihnen Schritt für Schritt stellt.

Die Geschichte zeigt, wie Sport Selbstvertrauen, Durchhaltevermögen und Gemeinschaft fördern kann. Gleichzeitig macht er deutlich, dass aus einem ersten Versuch eine echte Leidenschaft entstehen kann.

Verfasserin: Lisa Weber